Lautsprecher von Amazon im Vergleich Echo, Echo Dot und Tap: Was unterscheidet sie?

Was den Funktionsumfang angeht, sind Amazon Echo, Echo Dot und Echo Tap Drillinge: Sie können grundsätzlich dasselbe leisten, Alexa Voice Services und Skills nutzen. Lediglich durch die äußere Formgebung bestimmt Amazon, welches Device für welchen Zweck eingesetzt wird. Amazon Echo ist der smarte Lautsprecher und Smart-Home Hub, der Echo Dot das günstige und flexiblere Pendant, der Echo Tap die mobile Version. Unsere Einschätzung zur Alexa-Familie stellt den Best Buy heraus.

Die Alexa-Familie: Amazon Tap, Fire TV samt Stick, Echo und Dot

Amazon Echo, Echo Dot und Echo Tap: die Software ist gleich

Was Amazon Echo, Echo Dot und Tap verbindet, sind die inneren Werte. Alle drei Geräte kommunizieren mittels WLAN und Bluetooth und funktionieren als Smart Home Hub, können also kompatible vernetzte Geräte verwalten. Die Liste der Amazon-Partner wächst ständig, umfasst aber bereits Komponenten und Systeme von Philips Hue, Osram Lightify, devolo Home Control, Homematic, Belkin WeMo oder Nest. Die Amazon Voice Services (AVS) sind über die Alexa App sowohl im Amazon Echo als auch Echo Dot und Tap enthalten. Sie ermöglichen das Abspielen von Musik über Streamingdienste wie Amazon Music, Pandora oder Spotify, erstellen To-Do-Listen und Erinnerungen, setzen Weckzeiten und beantworten Fragen. Dementsprechend sind auch die Alexa Skills nutzbar, um etwa Taxis zu rufen, Essen zu bestellen oder das perfekte Cocktailrezept zu finden. Eine Übersicht zu den besten Skills haben wir bereits erstellt. Die integrierte Fernfeld-Spracherkennung durch Alexa funktioniert über mehrere Meter hinweg im selben Raum, für weitere Räume lässt sich beispielweise Echo durch die günstigeren Echo Dots ergänzen. Die Sprachsteuerungsfunktion läuft bei Echo und Echo Dot auf Stand-By, während sie beim Tap eine Aktivierung per Lautsprecherknopf erfordert.

 

Amazon Echo, Dot und Tab: Unterschiede in der Hardware

Der Geräteaufbau bestimmen bei den Amazon-Lautsprechern den Verwendungszweck: Echo und Echo Dot eignen sich für den stationären Gebrauch im Haus, Tap ist dafür konzipiert, mobil genutzt zu werden. Dot ist eine kompakte und abgespeckte Version des Echo – zumindest, was die Audiofunktion angeht. Mit nur 3,2 cm Höhe ist er etwa 7 Mal so klein wie der Echo, bringt dafür aber auch nur eine WLAN-Antenne und ein weniger beeindruckendes Sounderlebnis mit.

Hört immer zu und gibt durch integrierte Lautsprecher guten Sound ab: Amazon Echo

Echo hingegen birgt in seinem Bassreflex-Gehäuse einen Woofer und einen Hochtonlautsprecher, zudem zwei WLAN-Antennen für durchgehenden Empfang. Auch die Bedienung unterscheidet sich bei Echo und Dot: Der Lichtring ist den Geräten gemein, er lässt sich allerdings nur beim Echo zur Lautstärkeregelung drehen. Dot besitzt dafür auf der Oberseite Tasten. Für beide Geräte ist eine durchgehende Stromzufuhr nötig, um den Betrieb zu gewährleisten – das macht sie wenig mobil. Tap hingegen wird kabellos über die mitgelieferte Charging-Einheit aufgeladen und ist dann bis zu 5 Stunden unterwegs genutzt einsetzbar.

Der tragbare Lautsprecher Tap lädt sich kabellos auf

Amazon Echo, Dot und Tap: Welcher Lautsprecher ist der Richtige?

Wer eine Entscheidungshilfe zwischen Amazon Echo, Dot und Tap sucht, muss zunächst wissen, wofür das Gerät primär eingesetzt werden soll: Lokal oder mobil, mit integriertem Sound System oder lieber günstiger. Die Auswahl in Deutschland ist bislang ohnehin auf Echo und Dot beschränkt, ein Tap kann jedoch etwa aus dem amerikanischen Amazon-Shop bezogen werden. Dann stellt Alexa die mobile Begleitung bei Picknicks oder anderen Unternehmungen dar: via Bluetooth spielt Tap auch ohne WLAN-Zugriff Musik von mobilen Geräten wie dem Smartphone ab. In verschiedenfarbigen Halteskins aus Silikon kann dem tragbaren Lautsprecher unterwegs nichts passieren.

Eine Auswahl an Zubehör für Amazon Echo, Echo Dot und Amazon Tap finden Sie bei  Amazon.

 

So groß wie ein Schlüsselbund: Der Echo Dot ist der Best Buy der Alexa-Familie

Bei Echo und Dot scheiden sich die Geister an den Ansprüchen, was den Sound angeht. Echo hat zwar die Voraussetzungen, Musik in Wohnräumen adäquat abzuspielen, es gibt jedoch qualitativ durchaus bessere Lautsprecher. Echo Dot kann mittels Bluetooth oder über ein Audiokabel mit Boxen verbunden werden, etwa den Lautsprechern von Ultimate Ears.

 

Dadurch fällt zwar zusätzlich die Anschaffung guter Boxen an, diese Kombination aus Amazon Alexa-Diensten im komprimierten Dot und exquisitem Sound bringt jedoch auf lange Sicht den besten Nutzen. Über den Micro-USB-Anschluss am Echo Dot kann außerdem eine Powerbank angeschlossen werden – so wird der kleine Lautsprecher doch portabel. Insgesamt lässt sich mit dieser Lösung beim Kauf des Amazon Echo Dot für rund 60 Euro im Vergleich zum Echo mit rund 180 Euro einiges einsparen.

Die Amazon Echo Dot Lautsprecherbox mit Alexa Funktionalität
Der kleine Bruder des Amazon Echo
Amazon Echo Dot

Der kleine Echo Dot ist jederzeit ansprechbar, beantwortet zuverlässig Fragen und steuert kompatible Systeme via Sprachbefehl. Aktuell ist Echo Dot bereits für 59,99 Euro zu haben (Stand: 21.07.2017)

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Amazon Echo, Dot und Tap im direkten Vergleich

Amazon Echo Echo Dot und Amazon Tap im direkten Vergleich - Tabelle

Es muss kein Echo, Dot oder Tap sein – Underdog Fire TV Stick

Ein weiteres Mitglied der Alexa sprechenden Amazon-Familie ist der Fire TV Stick. Wie er zur diskreten und gleichzeitig günstigsten aller Echo-Alternativen umfunktioniert werden kann, haben wir in einem How-To beschrieben: Einrichten, mit Lautsprechern koppeln und Knopf auf der Fernbedienung drücken.

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homeandsmart.de Redaktion Sarah Mall

Studium der Kultur- & Medienwissenschaft, freiberufliche Tätigkeiten als Übersetzerin, Lektorin und Texterin. Neugierig und gerne auf Entdeckungsreise. Heute Redakteurin bei homeandsmart.de. Smart-Home-Technik als neues Terrain, das erforscht werden will. Mit positiver Energie und sonnengelbem Schal die Solaranlage der Redaktion.